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Wie funktioniert eine Bewerbung?

„Wie bewerbe ich mich?“- zurecht ist das meist die Ausgangsfrage von Menschen, die sich vorgenommen haben, in den Arbeitsmarkt einzutauchen. Das Wort „Bewerbung“ enthält den Begriff „Werbung“- und genau das tun Sie: Sie werben für ihre Person. Einfach nur Motivationsschreiben Muster aus dem Internet zu laden macht hier wenig Sinn. Das Schreiben an den vielleicht zukünftigen Arbeitgeber ist die erste Sache, die dieser von ihnen registriert. Es ist überflüssig zu sagen, dass man deshalb viel Wert auf dieses Schreiben legen sollte.

Was ist zu empfehlen, was nicht?

Bei der Frage „Wie komme ich an den Job?“ geht man davon aus, dass es 2 Seiten gibt: eine Richtige und eine Falsche. Ganz angebracht ist dieses Schwarz-Weiss-Denken allerdings nicht. Es gibt nicht eine Musterlösung wie in der Mathematik: Wichtig ist es, sich in einem guten Rahmen zu bewegen, der attraktiv auf den Empfänger wirkt. Dabei gibt es natürlich eine Menge Richtlinien und Regeln, die aber- im Hinblick auf die Art der Bewerbung- beachtet werden sollten.

Der Beruf bestimmt den Ton

Bevor Sie sich bewerben, haben Sie natürlich einige Ideen im Kopf, wo Sie sich bewerben wollen. Der Arbeitsmarkt ist heutzutage vielfältiger als je zuvor. Wie bewerbe ich mich richtig?- oder auch „Wo bewerbe ich mich richtigerweise“ ist dabei dann eine essentielle Frage. Überlegen Sie also, welcher Berufszweig ihren Qualifikationen entspricht. Bei einer wirtschaftlichen Ausbildung/einem wirtschaftlichen Studium gehören natürlich meist wirtschaftliche Betriebe zu ihrer Zielgruppe. Wenn Sie ausbildungstechnisch aus dem sozialen Bereich kommen, wenden Sie sich selbstverständlich an soziale oder pädagogische, oft staatliche, Einrichtungen. Es muss eine Kongruenz bestehen zwischen ihrer Ausbildungsrichtung, ihren persönlichen Interessen und der ausgeschriebenen Stelle. Man kann seine Sprache innerhalb der Bewerbung auch an den Betrieb anpassen. An dieser Stelle sollte man Fingerspitzengefühl beweisen. Es ist nicht nötig, bei der Bewerbung als Reinigungskraft mit Fremdwörtern um sich zu schmeißen. Ein zu hochgestochener Sprachstil könnte dort arrogant oder wie Fehl am Platze wirken. In höher bezahlten Berufszweigen könnte dies wiederum Eindruck machen und Fachkompetenz vermitteln.

Erst denken, dann schreiben

Bevor Sie sich selbst fragen: „Wie bekomme ich den Job?“, sollten Sie ihre Bewerbung inhaltlich planen. Nehmen Sie sich einen Zettel zur Hand und überlegen Sie sich, was alles in die Bewerbung hineingehört. Stellen Sie ihren Lebenslauf bedächtig zusammen. Führen Sie die Gebiete auf, in denen Sie tätig waren. Sie können darin auch z.B. außerschulische Engagements mit einbeziehen. Wichtig ist, dass diese relevant sind für ihre spätere Tätigkeit. Wenn Sie sich nun also beispielsweise im sozialen Bereich bewerben, brauchen Sie nicht nur ihr Pädagogik-Studium aufzählen. Wenn Sie nebenher auch bei einer gemeinnützigen Organisation tätig waren, sollten Sie das auch unbedingt im Lebenslauf benennen. Wie der Lebenslauf generell aufgebaut ist, können Sie des Weiteren ohne Probleme im Internet nachlesen. Auch das Anschreiben sollte angenehm zu lesen sein. Hier gilt ebenfalls: Bringen Sie alles unter, was relevant ist. Stellen Sie sich dabei nicht unbedingt die Frage „Wie stelle ich das an?“, sondern „Wie bewerbe ich mich, sodass ich als Mitarbeiter interessant bin?“. Beschreiben Sie, wie Sie dem Betrieb weiterhelfen können, was ihre Stärken sind und warum der Betrieb so gut zu ihnen passt. Dazu eignen sich auch wieder Stichpunkte, die man sich vorher aufschreiben kann.

Ein gesunder Inhalt in einer korrekten Form

Neben den inhaltlichen Aspekten sollte natürlich auch die Form nicht außer acht gelassen werden. So oberflächlich es Ihnen auch erscheint, aber die passende Form macht einen wesentlichen Teil der Antwort auf die Frage „Wie gehe ich am Besten vor?“ aus. Machen Sie sich schlau, wie das Anschreiben und der Lebenslauf gestaltet werden muss. Der Arbeitgeber wird ihnen direkt Minuspunkte anrechnen, wenn die Form nicht stimmt. Sie ist nun mal das, was direkt ins Auge springt. Jeder weiß, wie wichtig der erste Eindruck ist und um diesen sollten Sie sich kümmern. Wenn dieser erste Eindruck erst mal positiv ist, fällt es leichter, um Sympathien zu wecken, nachdem man den ersten Schritt mit einer gut gestalteten Form in die Tür des Arbeitgebers gemacht hat. Sie sehen also, es gibt keine Universalantwort auf die Frage „Gibt es einen Leitfaden?“. Was es schon gibt, sind grundsätzliche, hier genannte Regeln und Tipps, die man leicht einhalten kann und die einem helfen, um mit der Bewerbung zu punkten. Lernen Sie deshalb mit dieser Seite die ersten Schritte, wie man sich richtig bewerben kann und wo man weitere Hilfe auf dem Weg zum beruflichen Erfolg finden kann.

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